Schluss mit der Übelkeit | 5 Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit
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Schluss mit der Übelkeit! 5 Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit, die wirklich helfen

Schwangerschaftsübelkeit ist ein unangenehmes, aber ein sehr häufiges Leiden in der Frühschwangerschaft. Rund 50% bis 75% aller Schwangeren klagen im ersten Trimester über die berühmte Morgenübelkeit. Doch regelmäßiges Erbrechen und Appetitlosigkeit sind nicht nur unangenehme Begleiterscheinungen im Alltag, sondern können auch zu einer Unterversorgung an wichtigen Nährstoffen und zu einem Flüssigkeitsmangel bei Mutter und Kind führen. Unsere 5 Tipps gegen Schwangerschaftsübelkeit helfen dir, ganz natürlich die Symptome zu bekämpfen und dein Baby und dich durch kleine aber effektive Tricks dennoch optimal zu versorgen.

 

 

  1. Tolle Knolle – selbstgemachter Ingwer-Tee gegen Übelkeit

 

Ausreichend Flüssigkeit ist das A und O in der Schwangerschaft. Neben mindestens zwei bis drei Litern Wasser täglich, entspannen die richtigen Tees Magen und Gemüt. Gegen die morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft hilft daher eine Tasse frisch aufgegossener Ingwertee vor dem Frühstück wahre Wunder. Die Inhaltsstoffe der scharfen Knolle greifen erwiesener Maßen genauso erfolgreich wie ein medizinisches Schmerzmittel an den sogenannten Serotonin-Rezeptor-Ionenkanälen an, die am Erbrechen beteiligt sind. Zusätzlich ist Ingwer besonders praktisch in den kalten Wintermonaten. Seine typische Schärfe erzeugt eine wohlige Wärme von innen, kurbelt die Verdauung anund ist mit viel Vitamin-C ein unschlagbares Hausmittel in der Erkältungszeit.

 

 

Zitrone-Ingwer-Tee Foto: Unsplash / Dominik Martin

 

 

In der Schwangerschaft empfiehlt sich allerdings eine milde Ingwertee-Variante in kleinen Dosen: einfach ein bis zwei Zentimeter frischen Ingwer reiben und mit einem Liter heißem Wasser aufgießen und etwa eine Viertelstunde ziehen lassen. Den Aufguss warm und schluckweise trinken. Zwar sagte man dem Ingwer bisher immer eine Wehenfördernde Wirkung nach, in geringen Dosen gilt Ingwer in der Frühschwangerschaft als unbedenklich. Dennoch, um sicher zu gehen, ob Ingwer auch für deine Schwangerschaft das Richtige ist, solltest du vorab wie bei anderen Lebensmitteln auch, deine Gynäkologin vor dem Verzehr um Rat fragen.

 

 

  1. Lutschen statt Kauen – Eiswürfel oder gefrorene Früchte bei akuter Appetitlosigkeit

 

 

Gefrorene Früchte Foto: shutterstock / 279photo

 

 

Wenn Trinken oder Essen an manchen Tagen gar keine Option sind, dann liefern gefrorene Früchte Flüssigkeit und Vitamine. Einen Beutel mit Tiefkühlfrüchten wie Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren oder ähnlichem, solltest du als Schwangere also immer im Gefrierfach haben. Die eisigen Früchte einfach stückweise im Mund nacheinander lutschen. So bekommst du dennoch Vitamine und etwas Festes zu dir, wenn dir schon der Gedanke ans Essen Übelkeit bereiten sollte. Auch ganz normales Trinken kann manchmal zur echten Herausforderung für werdende Mamas werden. An diesen Tagen ist das langsame Lutschen eines Eiswürfels eine angenehmere Alternative zur herkömmlichen Flüssigkeitsaufnahme.

 

 

  1. Zitrusöl und Lavendelkompressen – Aromatherapie gegen Schwangerschaftsübelkeit

 

Sanfte und wohltuende Helferlein gegen Übelkeit, sind Aromaöle. Das Riechen an Ölen mit Essenzen aus Zitrusfrüchten wie Zitrone, Orange und Grapefruit verbessern die Symptome unmittelbar und heben dazu die Stimmung. In der kalten Jahreszeit ist es tagsüber beispielsweise ideal, kleine Wasserschälchen mit zwei bis drei Tropfen Zitrusöl auf den warmen Heizkörpern zu platzieren oder einen Diffusor zu benutzen, um somit auch ein trockenes Raumklima zu vermeiden. Abends sollten die Sinne weniger stimuliert werden. Vor dem Zubettgehen sind beruhigende Lavendelkompressen auf Magen und Stirn eine Wohltat für Körper und Geist. Achtung: Verwende ausschließlich naturreine Öle und informiere dich vorab in der Apotheke, welche Öle in der Schwangerschaft absolut unbedenklich sind, da manche Wirkstoffe vorzeitige Wehen auslösen könne. Die Kraft natürlicher Essenzen ist nicht zu unterschätzen!

 

 

Lavendelduft gegen Übelkeit Foto: shutterstock / 279photo

 

 

  1. Akupressur gegen Übelkeit – Akupressurarmbänder aus der Apotheke

 

Eine bewährte Methode aus der Seefahrt und bei Reiseübelkeit: das Akupressurarmband. Wie der Name schon sagt, macht sich dieses Armband die Wirkung der Akupressur zu Nutze. Eine kleine Noppe auf der Innenseite des elastischen Stoffbandes drückt beim Tragen kontinuierlich (aber leicht) auf den Akupressurpunkt Kei-Nuan, der sich in der Mitte des Handgelenks befindet. Diese physische Methode bewirkt nachweislich eine Linderung der Übelkeit. Akupressurarmbänder gibt es von verschiedenen Herstellern und in verschiedenen Farben in Apotheken oder im Internet.

 

 

  1. Vitamin-B6 und -B12 checken lassen – Vitamine und Mineralien gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

 

Die klassische Schwangerschaftsübelkeit ist zwar hormonell gesteuert, dennoch kann ein Vitamin-B6- bzw. ein Vitamin B-12-Mangel die Übelkeit und Appetitlosigkeit begünstigen. Bei akuten und langanhaltenden Beschwerden solltest du also unbedingt bei deiner Gynäkologin deinen Vitamin-B6- und Vitamin-B12-Haushalt mittels Blutbild checken lassen. Sollte ein Mangel der essentiellen B-Vitamine nachweisbar sein, wird sie dir die entsprechenden Präparate verschreiben, da eine ausreichende Vitamin-B-Versorgung während der Schwangerschaft auch extrem wichtig für die Entwicklung eines gesunden Nervensystems deines Babys ist.

 

 

Kleine Snacks gegen Übelkeit Foto: 123rf /  Edvin Gergelj

 

 

Selbst kannst du ganz einfach mit der richtigen Ernährung für eine gute Vitamin-Zufuhr sorgen. Vitamin-B6 ist zum Beispiel natürlich in höheren Mengen in Vollkorngetreide, Weizenkeimen, Fleisch, Seefisch, Soja, Kohl, Lauch, Bananen und Paprika enthalten. Vitamin-B12 kommt in Milch, Sauermilchprodukten, Fleisch, Käse oder Ei vor. Zwischendurch wirken kleine Snacks mit reichlich Kalium gegen die Übelkeit. Also, Trockenobst wie Aprikosen und Haselnüsse oder Mandeln häufig und langsam kauen. Bei lang anhaltender Übelkeit gilt: lieber viele kleine Snacks über den Tag verteilt essen, statt wenige große Portionen.

 

 

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