Mit einem strahlenden Lächeln durch die Schwangerschaft

Keine Bange, während der Schwangerschaft braucht es weder Magie noch Glück oder gute Gene für gesunde Zähne. Der Mythos „pro Kind ein Zahn“ ist längst überholt. Trotzdem solltest du in den 40 Wochen besonders gut auf deine Zahngesundheit achten. Dein Körper verändert sich, und so auch deine Mundflora. Diese beeinflusst wiederum das Wohlbefinden deines heranwachsenden Babys.

Das erfährst du im Artikel:

Wie sich die Schwangerschaft auf deine Zahngesundheit auswirkt


Im Laufe der Schwangerschaft bemerken viele werdende Mamas Veränderungen in ihrem
Mund. Durch die hormonelle Umstellung deines Körpers während der Schwangerschaft
lockert sich das Bindegewebe. Auch dein Zahnfleisch wird weich, schwillt an, oft kommt es
zu Blutungen. Deshalb sind schwangere Frauen besonders anfällig für eine
Zahnfleischentzündung, die im Fachjargon Schwangerschaftsgingivitis genannt wird.


Besonders wichtig: unbedingt weiter putzen! Viele Schwangere schrecken bei blutendem
Zahnfleisch davor zurück. Dadurch haben schädliche Bakterien noch leichteres Spiel. Mit
sanften Massagen, beispielsweise mit dem Finger oder einer weichen Zahnbürste, sowie
professionellen Zahnreinigungen beim Zahnarzt hilfst du deinem Körper, empfindliches
Zahnfleisch zu beruhigen.

Wenn Glück und Übelkeit sich treffen

Frauen, die während der Schwangerschaft mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen haben,
sollten ihre Zähne sogar noch mehr hegen und pflegen. Die aggressive Magensäure greift
auf Dauer den Zahnschmelz an und weicht ihn auf.


Tipp, um deine Zähne zu schonen: Spüle deinen Mund nach dem Erbrechen zuerst nur mit
Wasser oder einer alkoholfreien Mundspüllösung aus. Das neutralisiert die Säure und härtet
den Zahnschmelz wieder, bevor du den schädlichen Bakterien mit der Zahnbürste zu Leibe
rückst. Sonst putzt du dir den durch die Magensäure angegriffenen Schmelz nach und nach
weg und öffnest damit Kariesbakterien Tür und Tor. Mit dem Zähneputzen solltest du
mindestens eine halbe, besser eine Stunde, warten.

Karies hat viele Verbündete

Das sind an erster Stelle süße Leckereien. Aber auch saure und klebrige Nahrungsmittel
unterstützen die Vermehrung von Kariesbakterien. Achte trotz Schwangerschaftsgelüste auf
eine ausgewogene Ernährung. So nimmst du wichtige Vitamine, Mineralstoffe und
Spurenelemente zu dir, die auch dein Baby stärken.

Es wird empfohlen, die Zähne mindestens zwei Mal täglich gründlich, besser noch nach
jeder Mahlzeit zu putzen. Zuckerfreie Kaugummi nach Mahlzeiten kurbeln deinen
Speichelfluss an und aktivieren somit das wichtigste körpereigene Schutzsystem für die
Zähne – ideal für unterwegs!

Win-win für Mutter und Kind

Gesunde Zähne in der Schwangerschaft sind nicht nur für dich, sondern auch für dein Baby
wichtig. Der Grund dafür ist einfach: Hat die werdende Mama (und der Vater!) weniger
kariesauslösende Bakterien im Mund, können nach der Geburt auch weniger davon auf den
Nachwuchs übertragen werden. Viele wissen nicht: Karies ist ansteckend, zum Beispiel
durch das gemeinsame Verwenden von Besteck.

Jüngste Forschungen zeigen, dass Krankheiten im Mundraum von Schwangeren direkten
Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft nehmen können. Eine
Schwangerschaftsgingivitis kann unbehandelt auf den Zahnhalteapparat übergreifen und
sich zu einer Parodontitis ausweiten. Beides, besonders aber letzteres, steht im Verdacht,
Schwangerschaftskomplikationen, wie etwa eine Frühgeburt oder Untergewicht des
Neugeborenen zu verursachen.

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Die beste Zeit ist jetzt

Während der regelmäßige Besuch in der Frauenarztpraxis während der Schwangerschaft zur Selbstverständlichkeit wird, purzeln zahnärztliche Kontrollen in dieser Zeit gerne mal komplett aus dem Terminkalender. Doch deinen Zähnen und deinem Baby zuliebe, solltest du den nächsten Zahnarztbesuch besser nicht zu lange aufschieben.

Neben den Routineuntersuchungen zum Anfang und zum Ende der Schwangerschaft, ist
das zweite Schwangerschaftsdrittel für anstehende Behandlungen gut geeignet. Informiere
deine Zahnärztin oder Zahnarzt zu Beginn des Termins über deine Schwangerschaft. Sie
wissen ganz genau, welche Behandlungen sofort gemacht werden können und welche
besser auf nach der Geburt verschoben werden.

Grundsätzlich gilt: Auch während der Schwangerschaft kannst du die üblichen zahnmedizinischen Behandlungen bedenkenlos wahrnehmen. Auf keinen Fall solltest du Zahnfleischentzündungen oder gar Zahnschmerzen bis zur Geburt deines Babys aussitzen! Zwei Mal im Laufe deiner Schwangerschaft empfiehlt es sich in der Praxis eine professionelle Zahnreinigung (kurz PZR) durchführen zu lassen. 

Am besten einmal zu Beginn und einmal im letzten Drittel deiner Schwangerschaft. Dadurch werden schädliche Beläge und Zahnstein gründlich aus den Zahnfleischtaschen und den Zahnzwischenräumen entfernt.

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Zahnarztbesuche können schnell teuer werden. Wie wäre es, wenn du dir keine Gedanken
mehr darüber machen musst, welche Leistungen deine gesetzliche Krankenkasse
übernimmt? Die Zahnzusatzversicherung ZahnPRIVAT der Union Krankenversicherung
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Behandlungs- und Zahnersatzkosten und leistet bei wichtigen Prophylaxe-Maßnahmen wie
der professionellen Zahnreinigung.

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