Hallo Welt, da bin ich! Die ersten Tage deines Babys

Dein Baby hat die Welt begrüßt und die Welt dein Baby. Und auch du bist in eine neue Rolle geboren, denn: du bist Mama geworden. Das ist an sich natürlich bereits ein fulminantes Ereignis. Doch die Reise von Babys Entwicklung nimmt jetzt richtig Schub auf, denn was mit dem Beginn der Schwangerschaft startete, geht außerhalb deines Babybauchs mit großen Schritten weiter.

📖 Das erwartet dich im Artikel:

Was geschieht in der ersten Woche deines Babys an Entwicklungsprozessen?

Zunächst einmal darf sich dein Baby, wie du eben auch, von den Strapazen der Geburt erholen. Es kann durchaus möglich sein, dass es sich optisch in der ersten Lebenswoche stark verändert..Lass dir etwas Zeit, wenn du dein Baby noch nicht unheimlich süß findest. Auch dein Baby braucht Zeit, um die Anstrengung der Geburt zu überwinden und die wohl süßeste Zeit beginnt, wenn dein Baby wenige Wochen alt ist.

 

Die neue Umgebung bietet für Babys Nase, Ohren und Augen eine wahre Flut an neuen Reizen. Alles ist viel lauter, heller als im Babybauch und dann riecht auch noch alles so intensiv? Übrigens: Dieser feine Geruchssinn leitet dein Baby instinktiv zu deiner Brust.

Dein Baby kann auch bereits nah und weit voneinander unterscheiden, wobei alles, was näher als 30cm ist, schon sehr scharf gesehen wird. Und wusstest du, dass dein Baby in der ersten Lebenswoche sogar dazu fähig ist, Gesichter zu unterscheiden und auch zu imitieren? Also falls du deinem Baby die Zunge rausstreckst, es könnte bald darauf antworten. Dieser Fokus auf das menschliche Gesicht führt auch dazu, dass dein Baby sich selbst stundenlang im Spiegel betrachten möchte. Das kannst du mit einem bruchsicheren Spiegel ganz einfach mal ausprobieren.

Dein Baby kommuniziert mit seiner Umgebung vor allem über das Schreien. Die ruhigen Phasen dagegen sind für das Lernen und Aufnehmen da. In diesen kannst du gern Kontakt zu deinem Baby aufnehmen, mit ihm sprechen, langsam durch die Wohnräume spazieren gehen, wenn das für dich bereits möglich ist, und alles zeigen oder etwas vorsingen – bis es wieder unruhig wird und quengelt.

Dein Baby ist eine Schlafmütze mit etwa 16 bis 17 Stunden Schlaf pro Tag. Natürlich schläft es diese nicht am Stück, sondern verteilt auf ca. 8 Schlafphasen. Alle 2 bis 3 Stunden – oder evtl. auch öfter – kommt zudem der Hunger. Du wirst also viel zu tun haben mit Stillen oder Fläschchen geben. Die gute Nachricht: Nach etwa vier Wochen pendelt sich der Schlaf- und Trinkrhythmus ein und du kannst auch deinen Tag etwas einfacher strukturieren.

Du darfst diese erste Zeit ruhig komplett im Bett verbringen. Sollte es einen Grund zum Aufstehen geben, könntest du beispielsweise dein:e Partner:in oder Familie und Freunde bitten, es für dich zu übernehmen. Im Bett zu bleiben ist der beste Weg, um langsam in deiner neuen Situation anzukommen – für dich und dein Baby.

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