24 Fragen zu Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett in der Corona-Zeit an Hebamme Valerie Larsen

Stand: 27.03.2020

Keleya Redaktion 30.03.20
schwangerschaft geburt in corona zeiten

Überall geht es um das Corona-Virus und Schwangere sind gerade besonders in Sorge. Viele Geburtsvorbereitungskurse finden nicht statt und Vorsorgeuntersuchungen und Wochenbettbesuche sind auf ein Mindestmaß reduziert. In manchen Kliniken ist es derzeit nicht gestattet, eine Begleitperson in den Kreissaal mitzunehmen. Viele Schwangere haben sich besorgt mit Fragen an uns gewandt. Die Hebamme Valerie Larsen beantwortet die wichtigsten Fragen über den Umgang mit dem Coronavirus in der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett. 

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5 Fragen über die Schwangerschaft in der Corona-Zeit

1. Wie kann ich mich und mein Baby in der Schwangerschaft vor dem Corona-Virus schützen? Was passiert bei einer Infektion?

Nach unserem jetzigen Kenntnisstand und kann das COVID19- Virus nicht über die Plazenta auf das Ungeborene übergehen. Auch wenn eine Frau positiv getestet oder erkrankt ist, braucht sie keine Angst um ihr Baby zu haben. Wenn wir uns an die Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen des Robert Koch Instituts (RKI) halten, wie das richtige Händewaschen, Husten-Hygiene, den 1,5-2 Meter Abstand und  social distancing, besteht auch in Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett kein Grund zur Sorge. Wenn sich eine frischgebackene Familie vorsichtig und verantwortungsvoll verhält, kann eine Übertragung auch nach der Geburt verhindert werden. Sollte tatsächlich einmal ein Baby infiziert werden, dann gehören gesunde, reife Neugeboren glücklicher Weise nicht zu einer Risikogruppe. Frühes Bonding, also intensiver Hautkontakt und Stillen schützt Babys grundsätzlich sehr gut weil es das Immunsystem aufbaut und stärkt.

2. Finden Vorsorgeuntersuchungen in der Corona-Zeit statt? Was kann ich tun, wenn meine Vorsorgetermine abgesagt werden?

Bei Vorsorgeterminen von erkrankten Frauen wird unterschieden, ob es eine dringend notwendige Untersuchung oder ob sie aufgeschoben werden kann bis die Quarantäne vorüber ist. Bei gesunden Frauen können im Moment die meisten Vorsogen gewohnt stattfinden. Sind persönliche Kontakte nicht machbar, dann kann man meistens auch vertreten, wenn die Vorsorgeuntersuchung etwas später stattfindet und bis dahin Videosprechstunden mit der Hebamme vereinbart werden.

Schwangere achten am besten auf ihr Wohlbefinden und halten Kontakt mit Ihrem Kind. Zum Beispiel die Kindsbewegungen verraten uns wie es dem Kind geht.

3. Finden Ultraschalltermine und Feindiagnostik-Termine weiterhin statt und welche Einschränkungen gibt es?

Ultraschalltermine und Feindiagnostik finden in der Regel weiterhin statt. Jedoch kann es sein, dass nicht immer eine Begleitung mitkommen darf, einfach um die Kontakte in Kliniken und Praxen gering zu halten. Bei routinemäßigen Ultraschallterminen sollten die Frauen derzeit am besten alleine erscheinen.  Bei Feindiagnostik-Terminen, bei denen ein konkreter Verdacht auf größere Probleme, abgeklärt wird, dürfen PartnerInnen sicherlich dabei sein. Wenn ein Frauenarzt oder eine Frauenärztin bei einer Vorsorge etwas ungewöhnliches sieht, dann kann er oder sie zur Feindiagnostik überweise um das Kind z.B. auf einen Herzfehler zu untersuchen. In einem solchen Fall werden die Partner wohl mit dabei sein dürfen. Wenn es ein routinemäßiger Feindiagnostik-Termin ist, der zur Vorsorge dient, können Frauen diesen auch alleine wahrnehmen. 

4. Wie kann ich mich auf die Geburt in der Corona-Zeit vorbereiten wenn keine Geburtsvorbereitungskurse stattfinden? 

Es hilft, die Verbindung zum Baby während der Schwangerschaft zu stärken. Die Hände auf den Bauch legen und das Baby spüren, zu ihm atmen und sich liebevoll mit ihm unterhalten. Wenn der Kontakt zwischen Mutter und Kind innig ist, dann ist die Geburt meist eine ruhigere, gesündere und gelassenere, als wenn Mutter und Kind sich voneinander getrennt fühlen. Ein Geburtsvorbereitungskurs kann den werdenden Eltern innere Sicherheit geben, besonders in Zeiten der Verunsicherung.

Im Moment dürfen Hebammen wegen dieser Ausnahmesituation Geburtsvorbereitungen als Videokonferenze anbieten. Auch gute Onlinekurse, sind derzeit eine Alternative, wie zum Beispiel der digitale Geburtsvorbereitungskurs von Keleya Dieser wird auch von einigen Krankenkassen erstattet. In dem Kurs werden hilfreiche Techniken für die Geburt vermittelt und was in welcher Phase der Geburt passiert. Frauen, die an Geburtsvorbereitungskursen teilgenommen haben, können leichter mit Angst und Stress umgehen.

5. Wie bekommen Schwangere mentale Unterstützung in der Corona-Zeit? – Wo kann sich eine Schwangere mit ihren Ängsten hinwenden? 

Für werdende Mamas ist es wichtig zu wissen, dass sie ihre engste Bezugsperson, das Kind, immer bei sich hat. Mutter und Kind erleben diese Geburt gemeinsam und diese sehr persönliche, liebevolle Verbindung, kann man schon vor der Geburt stärken. Hebammen kenne Ängste vor der Geburt und sind auch schon vor der Corona Pandemie gute Ansprechpartner für jegliche Krisensituationen gewesen. 

Wenn eine psychische Belastung sich nicht mehr gesund anfühlt, ist es wichtig sich an Fachleute zu wenden. Neben Ärzten und Hebammen gibt es noch andere Anlaufstellen. Eine gute Adresse ist der Verein “Schatten und Licht“. Hier wird Frauen (und Männern) geholfen, die während der Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett psychische Krisen erleiden. 

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11 Fragen zur Geburt in der Corona-Zeit

6. Worauf sollten sich werdende Eltern bei einer bevorstehenden Klinikgeburt einstellen?

Die Situation ist in Deutschland nicht überall gleich. Es gibt Landstriche und Ortschaften, die stärker betroffen sind. Deswegen werden auch die Kliniken vor Ort manchmal unterschiedliche Entscheidung treffen. Es hängt also davon ab, wo ich plane zur Geburt hinzugehen. In einigen Kliniken, sind vorübergehend keine Begleitpersonen mehr im Kreißsaal zulassen. 

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7. Haben die Frauen ein Recht darauf eine Begleitperson mitzunehmen oder kann das die Klinik einfach entscheiden?

In einer absoluten Ausnahmesituation wie dieser, hat jede Klinik das Recht für ihr Haus eine solche Entscheidung zu treffen. Es gibt eine Hausrecht, dass es Klinikleitungen ermöglicht zu entscheiden die Besuche oder Begleitungen zu verbieten um das Infektionsrisiko für Patienten und Personal zu minimieren.

Das tut niemand leichtfertig, aber in manchen Fällen macht es Sinn weil sonst ganze Kliniken geschlossen werden müssen, wenn das Personal unter Infektionsverdacht steht oder sich ansteckt.

Schwangerschaft geburt in corona zeit

8. Sind Hausgeburten in Corona-Zeiten eine Alternative? 

Außerklinische Geburten Zuhause oder im Geburtshaus sind bei gesunden Schwangerschaften und den richtigen Voraussetzungen eine wunderbare Sache. Wichtig ist, dass man ein gutes Team von Hebammen hat und die Entscheidung sollte immer gut überlegt sein. Das heißt, ich rate niemandem dazu, der nicht auch schon länger die Idee zu einer Hausgeburt hatte, diese aus Angst vor der Klinik spontan durchzuführen. Der Gedanken ohne Schmerzmittel, ohne angeschlossene Kinderklinik und Ärzte sein Kind zu bekommen, sollte wirklich gut ausgereift sein und sich gut anfühlen. Eine Hausgeburt wird, wie jede andere Geburt auch, immer ihre Höhen und Tiefen haben. Die Schmerzen werden zwischendurch stärker sein und die Verunsicherung kann kommen. Ohne die innere Überzeugung, dass eine Hausgeburt wirklich das Richtige ist, kann dies  dazu führen, dass man während der Geburt große Ängste entwickelt, die störend für die Geburt sein können. Negative Gefühle oder Risiken für Mutter und Kind sind sicherlich höher zu bewerten als die Angst vor Ansteckung in der Klinik.

9. Was gibt es bei einer außerklinischen Geburt zu beachten? 

Für außerklinische Geburten sind mehrere Kriterien von Bedeutung. Zunächst ist die Ausstattung wichtig: Die Hebamme braucht bestimmte Medikamente und eine Notfallausstattung wie z.B. einen Beatmungsbeutel. Außerdem benötigt sie das passende Nervenkostüm und Kolleginnen, die mit ihr zusammenarbeiten. Ohne die Begleitung einer Hebamme sollte auf jeden Fall davon abgesehen werden. Eine Alleingeburt ist aus fachlicher Sicht wirklich gefährlich und ist absolut keine Alternative. Als Laie plötzlich mit der Kraft der Geburt konfrontiert zu sein kann auch beängstigend sein, auch das sollte niemand unterschätzen. Deshalb rate ich jedem dazu lieber in Ruhe zu planen, mit Hebammen sprechen und sich mental vorbereiten, als eine Alleingeburt in Erwägung zu ziehen. 

10. Was passiert wenn eine Hausgeburt abgebrochen wird und man in die Klinik verlegen muss?

Im Falle einer abgebrochenen Hausgeburt und notwendigen Verlegung in die Klinik, lässt sich gerade schwer einschätzen, wie schnell und stressfrei derzeit die Rettungsketten funktionieren. Der Rückgriff auf auf Rettungswagen ist im Moment nicht so erstrebenswert denke ich. Durch die Transporte von Corona-Patienten und der anschließenden Reinigung der Rettungswagen, kann es sein, dass Wagen nicht so schnell verfügbar ist, wie sonst. Und was die Situation in den Kliniken betrifft: Wenn eine Schwangere für eine geplante Klinikgeburt in die Klinik kommt, dann kann sie ihre Vorstellungen und Wünsche ganz einfach äußern. In der Hektik einer eiligen Verlegung stehen alle Beteiligten unter Stress und das Wohlgefühl der Familie steht vielleicht nicht so im Mittelpunkt wie man sich das gewünscht hat.

11. Für wen ist eine außerklinische Geburt nicht geeignet? 

Es gibt Kriterien für eine Geburt außerhalb der Klinik. Manche davon stehen schon von Beginn der Schwangerschaft fest, manche können sich erst in der Schwangerschaft oder sogar der Geburt herausstellen. Eine außerklinische Geburt wird von der Hebamme im Vorfeld und während der Geburt immer wieder fachlich abgewogen und mit der Familie abgestimmt.

12. Was erwartet mich bei einer Klinikgeburt in der Coronazeit? 

Bevor eine Frau das Krankenhaus betritt, wird sie sicher gefragt, ob sie gesund ist oder ob sie atembezogene Symptome hat. Wenn sie komplett symptomfrei ist, dann wird sie sicherlich auch “normal” behandelt. Falls eine Frau Symptome hat, dann werden Hebammen zum Beispiel Kittel und Mundschutz tragen. Es geht hierbei vor allem um den Eigenschutz und den Schutz von anderen Patienten. 

13. Steht  bei einer Klinikgeburt genügend Personal für mich bereit?

Eine Hebamme wird natürlich vor Ort sein. Gerade wenn man ohne Begleitung in den Kreißsaal kommt. Allerdings ist die Besetzung mit Personal auch sehr von der Situation vor Ort abhängig und nicht überall gleich. Je nachdem wie viele Geburten gerade stattfinden und wie viele Hebammen im Dienst sind, kann die Hebamme bei einer Gebärenden bleiben oder wechselt zwischen den Gebärräumen.

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14. Ist eine ambulante Geburt eine Alternative?

Eine ambulante Geburt ist immer dann eine Option, wenn es Mutter und Kind nach der Geburt gut geht. Dabei bleiben sie nach der Geburt für ein paar Stunden im Kreißsaal und dürfen im Anschluss direkt nach Hause gehen, anstatt auf die Wochenbettstation zu wechseln. Dies ist allerdings nur möglich, wenn eine Wochenbetthebamme für die Betreuung Zuhause zur Verfügung steht und informiert ist. Sie wird Mutter und Baby zuhause betreuen, Screening Tests durchführen und auch die Versorgung von eventuellen Geburtsverletzungen übernimmt sie. Wenn keine Hebamme da ist, bittet man die Frauen noch in der Klinik zu bleiben.

15. Gibt es nach der Geburt ein Risiko, dass sich das Baby im Krankenhaus anstecken kann?

Wenn sich alle Beteiligten an die Hygienevorschriften halten, muss keine Mama Angst haben. Gesunde Mütter und gesunde Kinder werden zusammen bleiben und möglichst keine unnötigen Kontakte haben. Es wird auch grundsätzlich streng darauf geachtet, dass Personal, das Corona Patienten betreut keine Gesunden betreut. 

16. Gibt es in der Corona-Zeit bei einem Kaiserschnitt ein erhöhtes Risiko?

Nein, davon gehen wir nach derzeitiger Erfahrung nicht aus. Eine Kaiserschnittgeburt findet normaler Weise unter einer Lokalanästhesie statt. Das heißt eine PDA oder eine sogenannte Spinalanästhesie. Diese beiden Methoden funktionieren auch während Corona gut. Die werdende Mama ist dabei wach und es findet keine Beatmung statt. Eine Vollnarkose ist jedoch grundsätzlich, nicht nur in Corona-Zeiten, nicht das Mittel der Wahl. Wenn es Mutter und Kind gut geht bleiben sie ein paar Tage in der Klinik und gehen danach nach Hause.

Was im Moment tatsächlich zu riskant ist, ist eine Schmerzbekämpfung mit Lachgas. Deshalb wird diese Methode während der Corona Pandemie nicht angeboten.

8 Fragen zu Wochenbett und Stillzeit in der Corona-Zeit

17. In vielen Kliniken gibt es derzeit Besuchsverbote – wer darf das Neugeborene besuchen?  

Auf der Wochenbettstation ist es derzeit von der jeweiligen Klinik abhängig, ob Besuch erlaubt ist. Es ist wichtig für alle Beteiligten, dass man diese Ausnahmesituation hinnimmt und eine Besuchssperre akzeptiert zum Schutz aller Beteiligten. 

18. Welche Wochenbettbesuche finden in der Corona-Zeit statt? 

Die Hebammen passen auf, dass unterschieden wird, was eine sinnvolle und notwendige Wochenbettbetreuung ist, bei sie vor Ort sein sollten. Dies sind vor Allem die Wochenbettbesuche kurz nach der der Geburt. Hierbei gibt es zu viele Dinge, die von der Hebamme persönlich gesehen, gefühlt oder ertastet werden müssen. Auf diese Besuche wird in der Regel nicht verzichtet. Bei anderen Terminen kann der Termin auch über einen Videochat stattfinden. Mit dieser Mischung kann die Betreuung bei allen Schutzmaßnahmen aufrecht gehalten werden und die Familie hat immer einen Ansprechpartner.

19. Wie finden im Falle einer ambulanten Geburt die ersten Untersuchungen statt?

Es gibt meist eine Arbeitsteilung zwischen Kinderarzt und Hebamme. Den sogenannten Stoffwechseltest, eine kleine Blutabnahme, kann die Hebamme Zuhause beim  Baby vornehmen. Die U-Untersuchung (U2) macht der Kinderarzt. Im Moment bestellen Kinderärzte die Eltern in die Praxis ein und da der Publikumsverkehr in den meisten Praxis gerade sehr gering ist, ist das absolut vertretbar. Man klärt mit seiner Kinderarztpraxis ab, ob sie die U2 durchführen können. In Ausnahmefällen kann das auch anderweitig organisieren werden.

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20. Werden Babys von einer mit COVID19 infizierten Mama nach der Geburt getrennt?

Es wird nach dem Gesundheitszustand des Kindes entschieden. Bei einem Frühchen oder kranken Kindern könnte es sein, dass Mutter und Kind getrennt werden, um das Kind zu schützen. Wenn alle gesund sind, werden Mutter und Kind lieber gemeinsam im Krankenhaus isoliert. Der Deutsche Hebammenverband empfiehlt, dass man dies am Gesundheitsstatus von beiden entscheidet und nicht, wie in China beide grundsätzlich trennt.

21. Wie würde sich eine Infektion mit dem Coronavirus der Mutter auf das Kind auswirken?

Es wird darauf geachtet, dass sich das Kind nicht ansteckt. Auch wenn Kinder infiziert sind, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass sie einen schweren Verlauf erleiden. Der Gesundheitszustand des Kindes würde in engmaschigen Kontrollen überprüft werden.

22. Kann eine infizierte Mutter ihr Kind stillen?

Das Stillen ist in Ordnung, wenn Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Die Mutter sollte beim Stillen einen Mundschutz tragen oder stattdessen mit der sterilisierten Milchpumpe abpumpen und streng auf Hygiene achten. Auch ein krankes Kind oder Frühchen kann die Milch oft bekommen, wenn sie im Labor untersucht wurde. 

23. Welche Rolle spielt das Stillen in der Corona-Zeit? 

Das Stillen hat einen unheimlich hohen Wert für die Immunabwehr des Kindes und wir sollten Stillen auch als Vorsichtsmaßnahme und als eine Art Therapie verstehen. Das Risiko einer Tröpfcheninfektion muss beim Stillen so gering, wie möglich gehalten werden, zu  Beispiel durch den Mundschutz. Zusammen mit Händehygiene und allgemeinen Verhaltensregeln braucht keine Mutter Angst davor haben, ihr Kind anzustecken.  

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24. Wie kann man das Wochenbett in Selbstquarantäne – ohne Unterstützung von Außen genießen? 

Es ist trotz der Schwierigkeit der Lage auch gut, dass die neuen Familien viel Zeit miteinander verbringen können. Der sogenannte “Baby Honeymoon” mit viel Ruhe, Kuscheln und Kennenlernen. Derzeit – im Rahmen von Social distancing – sollten Freunde und andere Familienmitglieder, wie Großeltern keine Besuche abstatten. Eine Alternative ist, Zuneigung und Unterstützung zu  Beispiel über ein mitgebrachtes Essen vor der Haustür zu zeigen. Frischgebackene Eltern freuen sich sicher auch über Brötchentüten an der Haustür oder Bildchen an der Fensterscheibe. Hier ist Kreativität gefragt!



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