Was du in deiner Schwangerschaft nicht verpassen solltest: 5 Ideen

Bella Berlin 14.11.19
was tun in der schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist besonders, sie ist faszinierend und…sie ist schneller vorbei als man denkt. Mit den Gedanken hängst du noch am positiven Test und den ersten Enthüllungen im Familien- und Freundeskreis, schon musst du an Mutterschutz, Geburt und Co denken. So lange „40 Wochen Schwangerschaft“ auch klingen, in der Realität sind diese schneller rum, als man vorher glaubt. Umso wichtiger, einige Dinge im Blick zu haben, die man nicht verpassen sollte. 

Etwas für sich: Yoga & Bewegung 

Die Zeit mit Baby im Bauch ist berauschend. Da wächst wirklich jemand in einem, man ist quasi nicht mehr allein unterwegs. Der Gedanke stimmt, bekommt aber nach der Geburt eine neue Dimension. Denn dann hast du oft ein Baby auf dir liegen, stillst es oder trägst es. Eine freie Hand oder gar eine freie Minute wird es in der ersten Zeit selten geben. Umso wichtiger, die Zeit der Schwangerschaft auch für dich persönlich zu nutzen.

Was macht dir Spaß? Worauf hast du Lust? Es gibt viele Kurse, die es vorwiegend für Schwangere gibt und die den Fokus auf die werdenden Mütter richten. Prenatal-Yoga oder auch Aqua-Gym sind besondere Sportarten, die nicht nur deinem Körper und deiner Seele guttun, sie bereiten dich auch auf die Geburt vor und schenken dir Kraft. Genieße diese Angebote, denn sie setzen einen ganz klaren Fokus, der nach der Geburt eventuell kurz verschwimmt: Das Wohl der schwangeren Frauen ist wichtig. Sei bei dir im Moment der Übungen, atme, höre in dich rein. Vielleicht macht dein Baby sogar mit oder wird ebenfalls ganz ruhig?

Etwas Bleibendes: Fotos und Kunst für die Ewigkeit

Manche Mütter schauen auf ihre Schwangerschaft zurück und stellen fest: Ich habe kein einziges schönes Foto von mir mit Babybauch. Was banal klingt, passiert vielen Frauen. Denn im Alltag oder im bestehenden Familientrubel geht das unter. Wie groß war der Bauch nochmal? Spätestens nach den ersten Wochen mit Baby ist das Vergessen. Ein Grund mehr, die Schwangerschaft auch für schöne Erinnerungen zu nutzen. Organisiert ein Fotoshooting, um tolle Bilder von euch zu machen. Egal ob ein professioneller Fotograf oder eine gute Freundin: Hauptsache ihr haltet einen Schnappschuss von euch fest. Vielleicht nutzt du es gleich als Anlass für ein Familie- oder Paarshooting?

Doch nicht nur Bilder sind eine wunderbare Erinnerung an die Schwangerschaft, auch ein Babybauchabdruck oder ein Bauchpainting sind tolle Möglichkeiten, die Kugel „festzuhalten“. Es gibt fertige Sets für einen Gipsabdruck auf dem Markt, sonst lassen sie sich mit Gipsbinden, Bauchöl und Wasser auch schnell selbst machen. Vielleicht verbindest du das Fotoshooting auch mit einem Bauchpainting?

Etwas Vorbereitendes: Hypnobirthing, Geburtsvorbereitung 

Weißt du schon, wie dein Baby auf die Welt kommen soll? Und wo? Die Möglichkeiten heute sind vielfältig. Um Herauszufinden, was für dich bzw. euch das Richtige ist, gibt es viele Wege, sich zu informieren. Eine erste Möglichkeit sind Geburtsvorbereitungskurse. Hier lernst du nicht nur andere werdende Mamas kennen, sondern auch die Möglichkeiten, dein Baby auf die Welt zu bringen. Im Krankenhaus, im Geburtshaus oder gar zu Hause? Je nachdem, wie früh du dich informierst, ist alles möglich. Eine Vorbereitung, die länger dauert, aber vielen Frauen eine schöne und nahezu unbeschwerte Geburt beschwert: Hypnobirthing. Es gibt nicht nur viele Bücher zu dem Thema, sondern auch Kurse bei erfahrenen Hebammen. 

Dort gibt es für Mehrfachmamas und die werdenden Geschwister auch Geschwisterkurse. Die Kinder lernen nicht nur gemeinsam mit den Eltern, was auf sie zu kommt. Oft können sie auch einen „Geschwisterführerschein“ machen und lernen, wie sie mit dem Baby umgehen können. Eine tolle Möglichkeit, sich zusammen auf das neue Familienmitglied vorzubereiten. 

Etwas Persönliches: Ein Tagebuch für dich und dein Baby

So wie die Erinnerung an den Babybauch irgendwann kleiner wird, so vergessen viele Mamas auch die anderen Namen, die für das Baby gedacht waren oder wann sie den ersten Tritt spürten. Warum nutzt du die kommenden Monate bis zur Geburt nicht, um ein kleines Tagebuch zu führen. Mittlerweile gibt es sogar vorgeschriebene Bücher, in die man nur die Daten eintragen braucht oder sogenannte Miles-Stone-Cards, die man ebenso in Fotos einbinden kann. 

Platz für Altes, Platz für neues: Flohmarkt, Speicherplatz

Wenn jemand neues einzieht, wird es enger in der Wohnung. Das Babybett, der Kinderwagen oder der Stubenwagen brauchen Platz. Warum nutzt du die Zeit also nicht, um dich von alten Dingen zu trennen? Gehe auf einen Flohmarkt und teile dir mit Freunden einen Stand. So kannst du nicht nur alte Dinge loswerden, sondern im Anschluss auch gute gebrauchte Sachen fürs Baby kaufen. Gerade Neugeborenen-Sachen sind oft ohne Makel, da die Babys sie nur kurz tragen. Auch alte Wippen oder Stubenwagen kannst du hier günstig kaufen. 

Wenn das Baby dann zum ersten Mal im besagten Stubenwagen liegt, muss das sofort fotografisch festgehalten werden, oder? Nichts ist in diesem Moment schlimmer, als wenn deine Speicherkarte im Handy oder der Kamera voll ist. Sorge schon in der Schwangerschaft dafür, dass auch dort genug Platz für den Neuankömmling ist. 

Die Liste der Dinge, die man in der Schwangerschaft machen sollte oder könnte, kann endlos sein. Am Ende gilt auch hier, wie bei allem in der Zeit als Schwangere: Mache das, was dir guttut und wo du dich wohl fühlst. Hauptsache, du genießt den wachsenden Babybauch, kannst auch mal abschalten und vielleicht die ein oder andere Erinnerung mitnehmen. Denn ja, 40 Wochen vergehen wie ein Wimpernschlag. 

 



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