Woher weiß ich, dass es eine Einnistungsblutung ist?
Die Einnistungsblutung tritt typischerweise 6 bis 12 Tage nach dem Eisprung auf. Im Vergleich zur normalen Menstruation ist sie oft viel schwächer und kürzer. Die Farbe kann von hellrosa bis zu einem dunkleren Braun reichen. Es ist meist nur ein kleiner Fleck oder eine leichte Schmierblutung. Begleitend berichten einige Frauen über leichte Krämpfe im Unterbauch.
Was genau ist eine Einnistungsblutung?
Eine Einnistungsblutung ist eine kurze Blutung, die dann eintreten kann, wenn sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet. Diesen Vorgang nennen Mediziner auch Nidation. Bei dieser Blutung erscheint frisches und helles Blut über einen kurzen Zeitraum und in leichter Intensität.
Eckdaten:
- Zeitpunkt: ca. zwischen 7 und 12 Tagen nach der Befruchtung
- Dauer: ca. 1 bis 2 Tage
- Farbe: hell-rötliche Blutung (selten auch als leichte Schmierblutung)
Warum kommt es zur Einnistungsblutung?
Nach der Befruchtung wandert die befruchtete Eizelle durch den Eileiter Richtung Gebärmutter. In der Gebärmutter einnistet sie sich in den Zotten der Gebärmutterschleimhaut. Die Einnistungsblutung entsteht, wenn die befruchtete Eizelle beim Einbetten in die Gebärmutterwand kleine Blutgefäße beschädigt.
Wie viele Frauen haben eine Einnistungsblutung?
Eine deutlich wahrnehmbare Einnistungsblutung tritt nur bei 15 bis 25 % aller Frühschwangerschaften auf. Viele Frauen mit Babywunsch hoffen beim Auftreten einer leichten Blutung nach dem Eisprung, dass es sich um ein Zeichen für eine Schwangerschaft handelt. In der Praxis stellt sich leider oft heraus, dass die Periode eingesetzt hat oder eine andere Zwischenblutung vorliegt.
Wie lange hält die Blutung an?
Da bei der Einnistung in der Regel nur kleine Gefäße verletzt werden, dauert eine Einnistungsblutung normalerweise nur ein bis zwei Tage. Nur in sehr seltenen Fällen kann sie länger anhalten.




