Eure gemeinsame Zeit beim Stillen wird dich und dein Baby auf ganz besondere Art und Weise verbinden – wir wünschen euch von Herzen eine lange, erfüllte Stillzeit! Aber aller Stillbeginn ist manchmal schwer.
Wenn Stillen nicht sofort möglich ist
Manchmal entstehen bei der Geburt Situationen, in denen du nicht sofort stillen kannst, oder es treten Stillprobleme auf, die eine Stillpause erfordern. Dann ist es gut, einen Plan B zu haben: Abpumpen kann helfen, die Milchproduktion trotzdem frühzeitig anzuregen – je früher und häufiger abgepumpt wird, desto besser wird die Milchbildung in Gang gebracht, wie es auch die WHO empfiehlt.
Milchmenge erhalten und langsam steigern
Sobald die Milchproduktion ausreichend angeregt ist, geht es darum, die Milchmenge langsam zu erhöhen und die Produktion aufrechtzuerhalten. Das gilt besonders, wenn du und dein Baby länger getrennt seid – etwa weil euer Frühchen noch in der Klinik bleiben muss – oder wenn anhaltende Stillprobleme wie eine Saugschwäche, wunde Brustwarzen oder eine Mastitis bestehen. Auch wenn der Start holprig ist, bedeutet das nicht, dass euch nicht noch viele Monate oder Jahre glückliche Stillzeit bevorstehen.
Wenn Stillprobleme länger anhalten
Bei anhaltenden Stillproblemen kann es helfen, eine Milchpumpe auszuleihen und regelmäßig abzupumpen, um die Milchproduktion aufrechtzuerhalten, während ihr gemeinsam an den Stillschwierigkeiten arbeitet. Milchpumpen lassen sich auch nach dem Klinikaufenthalt in der Apotheke ausleihen.
Bei anhaltenden Stillproblemen – etwa Schmerzen, Saugproblemen deines Babys oder Anzeichen einer Mastitis (Fieber, gerötete, schmerzhafte Brust) – wende dich zeitnah an deine Hebamme, eine Stillberaterin (IBCLC) oder deine Frauenärztin.




