Viele Eltern fühlen sich hilflos und überfordert, wenn ihr Baby unter schmerzhaften Blähungen leidet. Unruhezustände bei Babys sind jedoch absolut nichts Ungewöhnliches, und in den seltensten Fällen steckt tatsächlich etwas Ernsthaftes dahinter – umgangssprachlich spricht man auch von den „Dreimonatskoliken“, also Säuglings-Blähungen, die in den ersten sechs bis zwölf Lebenswochen vermehrt auftreten.
Wie entstehen die Blähungen?
Manche Mütter denken, sie hätten etwas Falsches gegessen. Tatsächlich dürfen Stillende grundsätzlich alles essen – die Blähungen des Babys haben damit meist nichts zu tun, auch wenn das ein weit verbreiteter Irrglaube ist. Blähungen entstehen ganz einfach, wenn Luft nicht richtig aus dem Darm entweichen kann: Dann bilden sich feine Schaumbläschen, die sich mit dem Nahrungsbrei vermischen, den das Kind aufnimmt, und die Luftbläschen bleiben darin eingeschlossen und können im Darm feststecken. Bei anhaltend starkem Unwohlsein deines Babys lohnt es sich, Rücksprache mit deiner Hebamme oder Kinderärztin/deinem Kinderarzt zu halten.




