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Thunfisch in der Schwangerschaft: Sicher und gesund?

Thunfisch ist ein beliebter und nahrhafter Fisch, der oft auf dem Speiseplan steht. Aber wie steht es um Thunfisch während der Schwangerschaft? Diese Frage beschäftigt viele werdende Mamas. Thunfisch ist bekannt für seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, die für die Entwicklung des Babys unerlässlich sind, doch gibt es auch Bedenken hinsichtlich des Quecksilbergehalts.
Schüssel mit Thunfisch

📖 Das erwartet dich im Artikel:

In diesem Artikel beleuchten wir, wie du Thunfisch sicher in deine Schwangerschaftsdiät integrieren kannst, welche Sorten am besten geeignet sind und wie du das Beste für dich und dein Baby herausholen kannst. Wir sprechen über die Vorteile, die richtige Menge und geben Tipps, wie du Thunfisch schmackhaft und sicher zubereiten kannst.

Ist Thunfisch in der Schwangerschaft sicher?

Thunfisch ist für Schwangere eine interessante Nahrungsquelle, da er reich an wichtigen Nährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA), Proteinen sowie Vitaminen und Mineralien ist. Diese Nährstoffe sind insbesondere für die Entwicklung des Fötus und Kleinkinder entscheidend. Obwohl Thunfisch im Vergleich zu den meisten Fischarten höhere Mengen an Omega-3-Fettsäuren aufweist, raten viele Gesundheitsexperten Schwangeren, den Konsum von Dosen-Thunfisch aufgrund seines Quecksilbergehalts einzuschränken. Quecksilbergehalte können selbst in kleineren Thunfischen stark variieren.

Interessanterweise gibt es speziell für Schwangere und Kinder entwickelte Thunfischkonserven, wie zum Beispiel „Safe Catch Elite“, die jeden Fisch auf seinen Quecksilbergehalt hin überprüfen. Diese Art von Thunfisch erfüllt die Kriterien von Consumer Reports für niedrigen Quecksilbergehalt und ist somit eine sichere Wahl für Schwangere und Kinder. Es ist auch erwähnenswert, dass Safe Catch-Produkte keine Vorkochverarbeitung nutzen, wodurch 100% der Nährstoffe aus dem ganzen Thunfisch erhalten bleiben. Im Gegensatz dazu verlieren herkömmliche Konserven durch Vorkochverarbeitung bis zu 80% der Omega-3-Fettsäuren.

Die US-amerikanischen Behörden FDA und EPA haben 2004 gemeinsame Richtlinien herausgegeben, die Schwangeren, Frauen mit Kinderwunsch, stillenden Müttern und kleinen Kindern empfehlen, wöchentlich bis zu 12 Unzen (ca. 340 Gramm) Meeresfrüchte, einschließlich Thunfisch, zu essen. Diese Empfehlung basiert auf der Erkenntnis, dass Meeresfrüchte, einschließlich Thunfisch, Teil einer gesunden Ernährung sind und zu Herzgesundheit sowie zur richtigen Wachstums- und Entwicklungsförderung von Kindern beitragen. Die Empfehlung bezieht sich speziell auf diese Bevölkerungsgruppen und nicht auf alle Verbraucher. Die Leitlinien betonen, dass der Konsum von Meeresfrüchten wie Thunfisch aufgrund der gesundheitlichen Vorteile, die die in Thunfisch reichlich vorhandenen Omega-3-Fettsäuren bieten, gefördert wird. Diese sind insbesondere für die neurologische Entwicklung des Fötus notwendig.

Für weitere Informationen und detaillierte Empfehlungen zum Thunfischkonsum in der Schwangerschaft empfehlen sich die Websites des American Pregnancy Association und About Seafood.

Welche Thunfischarten sind in der Schwangerschaft geeignet?

Wenn es um Thunfisch in der Schwangerschaft geht, ist es toll, dass du auf die Gesundheit deines Babys achtest! Hier sind ein paar liebevolle Tipps, um die besten Thunfischarten für dich auszuwählen:

Skipjack-Thunfisch, oft als „Chunk Light Tuna“ verkauft, ist eine kleinere Thunfischart und enthält daher weniger Quecksilber als größere Sorten wie Albacore. Das macht ihn zu einer großartigen Wahl für dich und dein Baby. Auch Gelbflossen-Thunfisch ist eine gute Option, da er ebenfalls einen niedrigeren Quecksilbergehalt hat.

Das Wichtigste ist, dass du dich auf Arten mit niedrigem Quecksilbergehalt konzentrierst. Denke daran, die Vielfalt in deiner Ernährung zu bewahren. Neben Thunfisch können andere Fischsorten mit niedrigem Quecksilbergehalt, wie Lachs, Sardinen und Forelle, eine tolle Ergänzung sein. Sie sind nicht nur köstlich, sondern auch voller Nährstoffe, die für dich und dein Baby so wertvoll sind.

Thunfisch in Ordnung in der Schwangerschaft?

Die Rolle von Omega-3-Fettsäuren: Wie profitiert dein Baby?

Wenn du in der Schwangerschaft Thunfisch isst, förderst du die Entwicklung deines Babys durch die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren, insbesondere DHA und EPA. Diese Fettsäuren sind unerlässlich für die neurologische und visuelle Entwicklung deines Kindes. Sie unterstützen das Gehirn, die Augen und das zentrale Nervensystem.

Omega-3-Fettsäuren werden nicht nur für die Entwicklung des Fötus benötigt, sondern sind auch nach der Geburt wichtig für die Zusammensetzung der Muttermilch. Mit jeder Schwangerschaft kann der Omega-3-Spiegel im Körper abnehmen, weshalb eine ausreichende Zufuhr so wichtig ist.

EPA und DHA tragen nicht nur zur Entwicklung des Babys bei, sondern können auch positive Auswirkungen auf die Schwangerschaft selbst haben, wie die Vorbeugung von Frühgeburten und die Verringerung des Risikos einer Präeklampsie. Darüber hinaus kann ein Omega-3-Mangel das Risiko für Depressionen erhöhen.

Die FDA, EPA und die Dietary Guidelines for Americans empfehlen schwangeren Frauen, wöchentlich mindestens 224-340 Gramm verschiedener Meeresfrüchte mit niedrigem Quecksilbergehalt zu konsumieren, was etwa 2-3 Portionen pro Woche entspricht.

Zur weiteren Informationsbeschaffung kannst du die Ressourcen der American Pregnancy Association über Omega-3-Fischöl und Schwangerschaft sowie die Mayo Clinic über Schwangerschaft und Fisch einsehen.

Risiken und Vorsichtsmaßnahmen beim Thunfischkonsum

Während Thunfisch wichtige Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Proteine und Vitamine bietet, birgt er auch Risiken, insbesondere in Bezug auf seinen Quecksilbergehalt und potenzielle Kontaminationen. Größere Thunfischarten wie Albacore (Weißer Thunfisch) können höhere Quecksilberwerte aufweisen. Quecksilber ist ein Schwermetall, das das sich entwickelnde Nervensystem des Fötus schädigen kann. Zu den weiteren Risiken gehören Kontaminationen mit Umweltgiften, allergische Reaktionen und das Risiko für Lebensmittelvergiftungen.

Quellen: 

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