Dass Säuglinge nicht von alleine so schlafen, wie viele Eltern es sich wünschen, ist bekannt. Viele Eltern meinen, das Thema „Babyschlaf“ alleine lösen zu müssen, oder hoffen, dass es sich eines Tages von selbst regelt. Das kann der Fall sein, meistens ist es das aber nicht. Viele Eltern kommen dann erst zum Schlafcoaching, wenn sie schon recht verzweifelt sind. Dabei ist es für eine Beratung oder ein Schlafcoaching nie zu früh. Am besten sollte das Thema Schlafcoaching ähnlich “alltagsnäh und normal“ für Eltern sein wie ein Geburtsvorbereitungsseminar, ein Rückbildungs- oder Beikostkurs.
Warum guter Schlaf so wichtig ist
Schlaf ist für Babys und Kleinkinder besonders wichtig, da während der Tiefschlafphase Wachstumshormone produziert und neue Körperzellen gebildet werden. Auch das Immunsystem, das immer arbeitet, regeneriert sich unter anderem im Schlaf. Zudem findet im Schlaf die sogenannte „Gehirnhygiene“ statt: Alles, was am Tag gelernt, erlebt und wahrgenommen wird, verarbeitet und sortiert das Denkzentrum während des Traumschlafs. Dabei werden motorische Lernerfahrungen im Tiefschlaf sowie emotionale und geistige Erfahrungen im Traumschlaf verarbeitet.
Die Müdigkeitszeichen deines Babys lesen lernen
Wenn ein Baby nicht genug und regelmäßig Schlaf bekommt, kann es für den Nachwuchs und damit auch für die Eltern sehr stressig werden. Die meisten Neugeborenen und Babys schlafen nämlich nicht einfach ein, wenn sie müde sind, sondern brauchen Hilfe, um entspannt in den Schlaf zu kommen. Die Herausforderung dabei: Säuglinge zeigen oftmals noch nicht verlässlich, dass sie müde sind – umso wichtiger ist es, die individuellen Müdigkeitszeichen des eigenen Babys kennenzulernen.
Tipps für frischgebackene Eltern
Verbringt in den ersten Wochen viel Zeit im Bett oder auf dem Sofa, um euch auszuruhen, versucht regelmäßig eine Schlafmöglichkeit für das Baby und für euch zu schaffen und lasst euch nicht von außen und anderen verunsichern. Schlafen ist ein hochemotionales Thema, aber kein Grund, sich verrückt zu machen oder gar zu schämen – holt euch Hilfe, wenn ihr sie braucht.




