Von Herodots Ernährungsweisheiten bis hin zu Popeyes Spinat-Power: Seit Jahrtausenden sind sich kluge Köpfe darin einig, dass eine eisenhaltige Ernährung unverzichtbar ist für die Gesundheit des Menschen. Unser Körper benötigt Eisen unter anderem für den Aufbau essentieller Proteine und die Regeneration von roten Blutkörperchen und Muskeln – auch für die Entwicklung eines neuen Lebens ist es von zentraler Bedeutung.
Tierische Eisenquellen
Wer tierische Produkte zu sich nimmt, sichert sich mit magerem Rindfleisch oder Schweinefleisch eine gut verwertbare Eisenzufuhr.
Vegetarische Eisenspeicher
Aus pflanzlicher Nahrung nehmen wir größtenteils dreiwertiges Eisen auf, das schlechter vom Körper verwertet werden kann – nur etwa 3–8 % werden freigesetzt. Die empfohlene Tagesmenge von etwa 30 mg in der Schwangerschaft ist bei vegetarischer Kost daher etwas schwerer zu erreichen, aber gut machbar: Haferflocken zum Frühstück, Vollkornprodukte wie Roggenbrot sowie regelmäßiger Verzehr von Soja, Hülsenfrüchten und Gemüse wie Schwarzwurzel, Brokkoli und Spinat unterstützen einen ausgeglichenen Eisenhaushalt.
Ein ausgeglichener Eisenhaushalt trägt zu einem entspannten und gesunden Schwangerschaftsverlauf bei. Bei Verdacht auf Eisenmangel sollte dieser ärztlich abgeklärt werden, bevor zusätzliche Präparate eingenommen werden.




