Ist Zimt in der Schwangerschaft schädlich?
Zimt wird oft zur Unterstützung bei Diabetes oder Magen-Darm-Problemen verwendet. Für schwangere Mamas ist besonders wichtig zu wissen, dass Cassia-Zimt Coumarin enthält. Dieser Stoff kann in hohen Dosen Leberschaden verursachen. In normalen Mengen, wie sie in Lebensmitteln vorkommen, ist Cassia-Zimt meist sicher. In hohen Dosen könnte Zimt das Risiko für Gebärmutterkontraktionen und vorzeitige Wehen erhöhen.
Positive Wirkungen, die Zimt während der Schwangerschaft zugeschrieben werden: Verbesserung der Insulinsensitivität, Linderung von Übelkeit, entzündungshemmende Eigenschaften und Unterstützung der Verdauung.
Süße Leckereien wie Zimtschnecken sollten in Maßen genossen werden, da sie viel Zucker, Kalorien und Fett enthalten.
Kann Zimt in der Schwangerschaft Wehen auslösen?
Einige Quellen behaupten, dass Zimt in hohen Dosen als Emmenagogum wirken und das Risiko für vorzeitige Wehen erhöhen kann. Wissenschaftliche Belege dafür sind jedoch begrenzt und die meisten Informationen basieren auf traditionellen Anwendungen oder anekdotischen Berichten.
Zimt und Blutzuckerspiegel
Für schwangere Mamas mit Gestationsdiabetes könnte Zimt möglicherweise helfen, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Eine ausgewogene Ernährung ist jedoch entscheidend – und Zimt erscheint oft in zuckerreichen Lebensmitteln, was potenzielle Vorteile zunichtemachen kann.
Wie viel Zimt ist okay?
Zimt in normalen Küchenmengen gilt als unbedenklich. Als Richtwert werden zwei bis vier Gramm Zimtpulver pro Tag genannt. Eine bessere Wahl ist oft Ceylon-Zimt, da er normalerweise weniger Coumarin enthält als Cassia-Zimt.
Fazit: Wenn du als schwangere Mama Zimt verwenden möchtest, tue das in kleinen Mengen und achte auf gute Qualität.




