Du wartest geduldig auf den errechneten Termin der Geburt, streichst ihn in deinem Kalender an und weist deine Lieben an, sich schon Tage vorher darauf vorzubereiten. Aber wenn der Termin kommt und vergeht, ohne dass auch nur eine einzige Wehe einsetzt, bist du vielleicht versucht, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und zu recherchieren, wie man selbst die Wehen fördern kann.
Ab einem gewissen Punkt ist es nicht ungewöhnlich, dass Frauen es einfach satt haben, schwanger zu sein, und wollen, dass es vorbei ist. Du fragst dich: Was kann ich sonst noch tun, damit es endlich losgeht?
Brustwarzenstimulation
Studien deuten darauf hin, dass eine natürliche Stimulation der Brustwarzen wirksam sein kann, um die Geburt einzuleiten. Eine Studie, an der 719 Frauen ab der 37. Schwangerschaftswoche teilnahmen, ergab, dass fast 40 Prozent derjenigen, die ihre Brustwarzen täglich ein bis drei Stunden lang stimulierten, ihr Baby innerhalb von drei Tagen bekamen, während nur 6 Prozent der Kontrollgruppe entbanden.
Abgesehen von den unpraktischen Aspekten birgt diese Methode allerdings ernsthafte Risiken: Man muss sehr vorsichtig sein, die Gebärmutter nicht zu überstimulieren und die Kontraktionen nicht zu stark oder zu dicht aufeinanderfolgend zu machen. Außerdem solltest du sicherstellen, dass das Baby die Stimulation gut verträgt, indem du den Herzschlag des Babys ärztlich überwachen lässt. Falls du dir unsicher bist, solltest du dich zusätzlich von einer Hebamme beraten lassen, bevor du eine solche Methode ausprobierst.




