Du bist schwanger, das Bäuchlein wächst, und alle wollen wissen: „Was wird’s denn? Junge oder Mädchen?“ Ob man das Geschlecht des Babys auf dem Ultraschall noch nicht erkennen kann oder ob ihr euch einfach überraschen lassen wollt – die Menschen in eurem Umfeld werden wahrscheinlich die verschiedensten Theorien aufstellen, solange es noch keine ärztliche Bestätigung gibt. Wir schauen uns die häufigsten Mythen an und prüfen, wie viel Wahres in ihnen steckt.

Größe und Form des Bauches

Ein weitverbreiteter Mythos besagt, dass ein spitzer Bauch auf einen Jungen und ein runder Bauch auf ein Mädchen hindeutet. Dafür gibt es jedoch keine wissenschaftliche Grundlage – die Form deines Bauches hängt vielmehr von Faktoren wie deiner Körperform, der Muskelspannung deiner Bauchmuskulatur und der Lage des Babys ab. Höre lieber auf deinen Körper und was er braucht, um dich und dein Baby gesund und munter durch die neun Monate zu geleiten.

Morgenübelkeit bedeutet, es wird ein Mädchen

In diesem Mythos könnte tatsächlich etwas Wahres stecken: Die University of Baltimore und das Karolinska Institute Stockholm haben durch Umfragen mit Schwangeren festgestellt, dass bei Frauen, die verstärkt unter Übelkeit und Erbrechen litten, eine höhere Rate an Geburten von Mädchen zu beobachten war. Dafür könnte das Schwangerschaftshormon HCG verantwortlich sein, das bei Schwangerschaften mit Mädchen in höherer Konzentration im Blut nachgewiesen wurde.