Rund 50 bis 75 Prozent aller Schwangeren klagen im ersten Trimester über die bekannte Morgenübelkeit. Regelmäßiges Erbrechen und Appetitlosigkeit sind dabei nicht nur unangenehme Begleiterscheinungen im Alltag, sondern können auch zu einer Unterversorgung an wichtigen Nährstoffen und zu einem Flüssigkeitsmangel bei Mutter und Kind führen. Diese Tipps helfen dir, ganz natürlich die Symptome zu lindern.
Lutschen statt Kauen – Eiswürfel oder gefrorene Früchte bei akuter Appetitlosigkeit
Wenn Trinken oder Essen an manchen Tagen gar keine Option sind, liefern gefrorene Früchte Flüssigkeit und Vitamine. Ein Beutel mit Tiefkühlfrüchten wie Himbeeren, Erdbeeren oder Blaubeeren sollte als Schwangere immer im Gefrierfach griffbereit sein – die eisigen Früchte einfach stückweise im Mund lutschen. So bekommst du dennoch Vitamine und nimmst etwas Festes zu dir, wenn dir schon der Gedanke ans Essen Übelkeit bereitet. Auch das langsame Lutschen eines Eiswürfels kann an solchen Tagen eine angenehmere Alternative zur herkömmlichen Flüssigkeitsaufnahme sein.
Vitamin-B6 und -B12 checken lassen
Die klassische Schwangerschaftsübelkeit ist zwar hormonell gesteuert, dennoch kann ein Vitamin-B6- bzw. Vitamin-B12-Mangel die Übelkeit und Appetitlosigkeit begünstigen. Bei akuten und langanhaltenden Beschwerden solltest du deshalb bei deiner Gynäkologin deinen Vitamin-B6- und -B12-Haushalt mittels Blutbild checken lassen. Sollte ein Mangel nachweisbar sein, kann sie dir die entsprechenden Präparate verschreiben – eine ausreichende Vitamin-B-Versorgung ist während der Schwangerschaft auch für die Entwicklung eines gesunden Nervensystems deines Babys wichtig.




