Kann ein Wort eine schlechtere Reputation haben als Fett? Dabei wird durch Fett jedes Mahl schmackhafter, unser Körper speichert darin ungenutzte Energie – es wird Zeit, Fette als kostbare Nahrungsgrundlage wertzuschätzen.

Fette im Körper: intelligente Energiespeicher

Fette sind organische Verbindungen aus Glycerin und Fettsäuren und gelten mit ihrer hohen Energiedichte als wichtigste Energiespeicher für Mensch, Tier und Pflanze. Fettzellen befinden sich überall im Körper und sammeln sich vor allem im Fettgewebe.

Fette in der Schwangerschaft

Omega-3-Fettsäuren, die vor allem in Hochseefisch wie Hering, Makrele und Lachs enthalten sind, senken bestimmte Risiken in der Schwangerschaft – empfohlen wird, 1–2 Mal pro Woche fettreichen Seefisch zu essen. Frittierte Produkte, Backwaren aus Blätterteig und Fertigprodukte sollten wegen ihres hohen Trans-Fettsäuren-Gehalts nur selten auf dem Speiseplan stehen. Von einem hohen Verzehr gesättigter Fettsäuren aus tierischen Lebensmitteln wie Wurst, Fleisch und Butter rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ab.

Die richtige Wahl treffen

Süßigkeiten und Snackprodukte mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren sollten seltener auf dem Speiseplan stehen. Bevorzuge stattdessen pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren, etwa in Form von pflanzlichen Ölen oder Nüssen, sowie regelmäßig fettreichen Fisch für die Omega-3-Zufuhr.