Das öffentliche Mutterbild steckt in einer Krise. Glaubt man Medienberichten, Großeltern alter Schule und einem schnellen Blick in ein überfülltes Kindercafé, lassen Mütter sich gehen, außer es geht um ihre Kinder – für sie geben sie angeblich alles auf und vergessen sich selbst. Doch stimmt das wirklich? Gibt man mit dem positiven Schwangerschaftstest und der Geburt des Kindes sich selbst und seine Träume an der Kreissaaltür ab? Sind einem die aktuelle Mode, das eigene Aussehen und Freundschaften auf einmal egal?
Die Antwort ist ein klares Nein. Eine Schwangerschaft verändert vieles – den Körper, den Alltag, manchmal auch die Prioritäten – aber sie muss nicht bedeuten, dass du dich selbst aufgibst. Es ist ganz normal und gesund, sich weiterhin für die eigenen Interessen, Freundschaften und das eigene Aussehen zu interessieren. Eine gute Mutter zu sein bedeutet nicht, sich selbst zu verlieren, sondern einen Weg zu finden, wie das eigene Ich und die neue Rolle als Mama nebeneinander Platz haben.




