Gerade in der Schwangerschaft will man ernährungstechnisch alles richtig machen – nur das Beste für das Baby! Der Trend der "Superfoods" verspricht mit Chia, Açaí & Co. besondere Kräfte. Doch was steckt wirklich dahinter?

Superfood oder Superhype?

Eine rechtlich bindende, wissenschaftliche Definition für "Superfoods" gibt es nicht. Im Allgemeinen versteht man darunter pflanzliche Lebensmittel mit hohem Nährstoffgehalt und besonderen Inhaltsstoffen, die das Wohlbefinden steigern sollen.

Heimische Alternativen mit ähnlichen Vorteilen

Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien stecken auch in heimischem Gemüse wie Brokkoli und Mangold – mit dem Vorteil, dass es nicht nur saisonal frisch verfügbar ist. Quinoa, das südamerikanische glutenfreie Pseudogetreide, enthält viel Protein, essentielle Aminosäuren und wichtige Mineralien wie Magnesium und Eisen – eine heimische Alternative mit ähnlichen Vorteilen ist Hirse, die durch ihren hohen Eisengehalt punktet.

Ingwer gegen Übelkeit

Ingwer ist für viele Schwangere gerade im ersten Trimester hilfreich gegen Übelkeit und wirkt zudem durchblutungsfördernd und entzündungshemmend. Er lässt sich frisch gehobelt über Mahlzeiten streuen, kandiert als Süßigkeitenersatz genießen oder als Tee aufgießen.

Nüsse als Nährstofflieferant

Cashew, Walnuss, Paranuss, Mandel oder Macadamia enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren und eignen sich gut als gesunder Snack in der Schwangerschaft.

Ernährungstrends wechseln häufig – eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung mit heimischem Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten deckt in der Regel bereits einen Großteil des Nährstoffbedarfs in der Schwangerschaft.