Viele Schwangere kennen sie – Wassereinlagerungen. Sie sind nicht nur nervig und unschön, sie schränken mitunter auch die Schuh- und Schmuckauswahl sehr ein, wenn Füße oder Finger betroffen sind. Doch wie entstehen Wassereinlagerungen, und was kann man als Betroffene dagegen tun, um sie zu lindern oder von Anfang an einer Schwangerschaft gering zu halten?

Vor allem im Sommer machen geschwollene Hände, Beine, Füße oder gar das Gesicht schwangeren Frauen das Leben schwer. Wassereinlagerungen, auch Ödeme genannt, sind vor allem in den letzten Schwangerschaftswochen eine gängige Begleiterscheinung. Während der gesamten Schwangerschaft vergrößert sich das Blutvolumen einer Schwangeren um bis zu 40 Prozent – das darin enthaltene Wasser kann sich vermehrt im Gewebe einlagern, besonders nach langen Tagen, wenn das Blut in den Beinen versackt. Sinnvoll ist es daher, regelmäßig die Beine hochzulegen.

Kompressionsstrümpfe in der Schwangerschaft

Bevor die ersten Anzeichen geschwollener Beine auftreten, empfiehlt es sich, Kompressionsstrümpfe zu tragen – am besten direkt von Beginn an. Vor allem Frauen, die schon vor der Schwangerschaft unter schweren Beinen litten, sollten gleich zu Beginn der Schwangerschaft Kompressionsstrümpfe tragen. Die Krankenkasse in Deutschland übernimmt die Kosten von bis zu vier Paar Strümpfen in dieser Zeit – einfach vom Arzt per Rezept verordnen lassen.

Wie helfen Kompressionsstrümpfe?

Beim Tragen von Kompressionsstrümpfen werden die Venen sanft zusammengedrückt. Mit einem definierten Druckverlauf werden die Venen in ihrer Arbeit unterstützt und verbessern damit die Durchblutung. Das mindert nicht nur die Wassereinlagerungen in den Beinen, sondern beugt auch Krämpfen vor.