Schwere Beine, dicke Füße und ein aufgequollenes Gesicht – Wassereinlagerungen sind für viele Schwangere, vor allem im Sommer, eine richtige Belastung. Doch neben optischen Beeinträchtigungen können sogenannte Ödeme auch ernsthafte gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Bei bestimmten Anzeichen solltest du daher immer zum Arzt gehen. Mit ein paar einfachen Ernährungsempfehlungen und wohltuenden Pflegeritualen kannst du herkömmliche Wassereinlagerungen ganz natürlich selbst lindern.

Diese Anzeichen solltest du immer mit deiner Hebamme oder deinem Arzt besprechen

  • Schwindel
  • Bluthochdruck
  • Eiweiß im Urin
  • Kopfschmerzen
  • Augenflimmern
  • Oberbauchschmerzen
  • Ohrensausen

So kannst du gewöhnliche Wassereinlagerungen selbst lindern

Wenn dein Arzt gesundheitliche Folgen der Wassereinlagerungen ausschließen kann, du also keine Medikamente einnehmen oder dich einer speziellen Therapie unterziehen musst, kannst du selbst etwas gegen lästige Ödeme während der Schwangerschaft unternehmen. Setze weiterhin auf leicht verdauliche, ballaststoff- und vitaminreiche Frischkost – gut geeignet sind Sellerie, Gurken, Sauerkraut, Kartoffeln und Kürbis. Obstsorten mit leichtem Entwässerungs- und Erfrischungseffekt sind Beerenfrüchte wie Himbeeren, Johannisbeeren, Weintrauben und Wassermelonen.

Bewegung und Sport

Zur Durchblutungsförderung ist ein ausgiebiges Bewegungsprogramm in der Schwangerschaft unverzichtbar. Ausgedehnte Spaziergänge am kühlen Morgen oder Abend, leichtes Radfahren und vor allem regelmäßiges Schwimmen können helfen, Wohlbefinden und Durchblutung erheblich zu verbessern. Eine einfache Übung, die die Venenklappen anregt und für schnelle Linderung sorgt: Im Sitzen die Beine ausstrecken und die Zehen im Wechsel schnell hintereinander anziehen und strecken, danach die Füße abwechselnd in die eine und andere Richtung kreisen.