Jede werdende Mama, die das schon einmal erlebt hat, kann den Schreck nachempfinden: Eine Blutung in der Schwangerschaft macht Angst. Um zu erklären, warum es dazu kommen kann, muss man zwischen Blutungen in der Frühschwangerschaft und in der weiteren Schwangerschaft (2. und 3. Trimenon) unterscheiden.

Leichte Blutungen kommen in der Frühschwangerschaft häufig vor

Zunächst einmal: keine Panik. Schmierblutungen in der Frühschwangerschaft kommen recht häufig vor. Etwa ein Viertel aller Schwangeren erlebt eine vaginale Blutung zu Beginn der Schwangerschaft, die sogenannte „Einnistungsblutung“ – diese ist in der Regel harmlos.

Weitere mögliche Ursachen

Eine tiefliegende Plazenta kann sich ebenfalls durch eine vaginale Blutung bemerkbar machen: Liegt der Mutterkuchen zu Beginn der Schwangerschaft noch sehr nah am inneren Muttermund, ist das Fehlgeburtsrisiko dadurch meist nicht erhöht, da sich die Plazenta mit dem Wachstum der Gebärmutter in der Regel nach oben verlagert. Auch ein Gelbkörpermangel kann zu einer Blutung führen, da das Gelbkörperhormon die Gebärmutterschleimhaut auf das Einnisten der befruchteten Eizelle vorbereitet – in manchen Fällen kann das Hormon medizinisch von außen zugeführt werden.

Blutungen in der Schwangerschaft sollten in jedem Fall zeitnah mit einer Hebamme, Gynäkologin oder einem Gynäkologen besprochen werden, um die genaue Ursache abzuklären.