Meditation in der Schwangerschaft kann für jede Frau eine bereichernde Erfahrung sein. Wer offen für dieses Ritual ist, kann es wie das tägliche Zähneputzen bald zu einem festen Bestandteil des Tages machen. Meditationscoach Katrin Michel – zweifache Mama, Biologin und Yogalehrerin für Schwangere – gibt im Interview Einblicke.

Warum Meditation in der Schwangerschaft?

Meditation hilft dabei, den Alltag einmal hinter sich zu lassen, sich voll und ganz auf sich selbst und das Baby zu konzentrieren und bewusst im Hier und Jetzt anzukommen – statt gedanklich bei der To-do-Liste zu bleiben. Sie kann Klarheit, Ruhe und Ausgeglichenheit in den Alltag bringen.

Kann Meditation bei Schwangerschaftsbeschwerden helfen?

Durch Meditation haben wir direkten Zugriff auf unser Unterbewusstsein und unsere Gedanken. Positive Gedanken und eine bewusste Neuausrichtung des Denkens können dabei helfen, auch körperliche Beschwerden in der Schwangerschaft mit mehr Gelassenheit zu begegnen.

Was hilft bei Geburtsängsten?

Geburtsängste sind für viele Frauen sehr präsent – oft geprägt durch die Vorstellung, Geburt sei zwangsläufig mit starken Schmerzen verbunden. Meditation kann ein wirksames Mittel sein, um solche Ängste bewusst zu betrachten und schrittweise loszulassen. Regelmäßige Meditationspraxis und positive Affirmationen können dabei unterstützen, mit mehr Vertrauen in die Geburt zu gehen.

Meditation kann emotional unterstützen, ersetzt aber keine medizinische oder psychologische Begleitung. Bei anhaltenden Geburtsängsten sprich am besten mit deiner Hebamme oder einer Fachperson.