Nichts hört man als Schwangere so oft wie den Spruch: „Wenn das Kind erst da ist, wird sich dein ganzes Leben verändern.“ Pustekuchen! Denn das Leben ändert sich buchstäblich ab dem Moment, in dem es sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter bequem macht. Das ist es auch, was bei einem positiven Schwangerschaftstest für den Knalleffekt sorgt: Zwei Striche im Testfeld verändern die eigene Welt, und man hat keine Ahnung, was auf einen zukommt.

Erste körperliche Anzeichen einer Schwangerschaft

Vorher war ein 10-Kilometer-Lauf kein Problem, jetzt fühlt sich ein Vormittag auf dem Sofa an wie ein Marathon? Das könnte ein Anzeichen für einen erhöhten Progesteron-Spiegel sein, der absolutes Ausruhen signalisiert.

  • Unterleibskrämpfe: Das Ziehen im Unterbauch kann den Menstruationsschmerzen zum Verwechseln ähnlich sein.
  • Vermehrter Ausfluss oder Einnistungsblutungen: Möglicherweise treten weißlicher oder farbloser Ausfluss und/oder leichte Schmierblutungen auf. Möglich ist auch ein dunkler Ausfluss um den Zeitpunkt der regulären Periode.
  • Ständiger Harndrang: Dafür ist das Hormon HCG (Humanes Chorion Gonadotropin) zuständig – dieses Hormon ist es übrigens auch, das bei erhöhter Konzentration beim Schwangerschaftstest nachgewiesen wird.
  • Übelkeit: Wenn der geliebte Morgenkaffee Ablehnung auslöst, ist das möglicherweise ein Signal. Zwar übergeben sich nicht alle werdenden Mütter, aber bei vielen lösen Gerüche oder sogar die sonst üblichen Lieblingsspeisen leichte bis schwere Übelkeit aus.

Diese ersten Anzeichen sind sehr unterschiedlich ausgeprägt und nicht jede Schwangere erlebt sie alle. Solltest du dir unsicher sein, hilft ein Schwangerschaftstest oder ein Gespräch mit deiner Frauenärztin bzw. deinem Frauenarzt, Klarheit zu schaffen.