7 Life-Hacks für mehr Wohlbefinden in der Schwangerschaft

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Reichlich trinken, gesund essen, Pausen machen, in Bewegung bleiben und sowieso viel bewusster leben. Das sind die Dinge, die nun wirklich jede werdende Mama mittlerweile schon hundertmal gehört und gelesen hat. Wie aber kannst du als Schwangere diese Tipps auch verwirklichen? Ganz einfach, mit unseren sieben Life-Hacks, die wirklich leicht zu merken und super einfach im Alltag umzusetzen sind.

  1. Den Entspannungsmodus einschalten: Handy aus und raus!

Sei einfach mal nicht erreichbar! Schalte dein Smartphone aus und lass dich für einen Moment nicht von Anrufen, Nachrichten und Statusmeldungen ablenken. Nehme dir täglich mindestens eine halbe Stunde Zeit für ein Erlebnis in der „richtigen Welt“. Wie wäre mit einem schönen Spaziergang in der Natur? Das gemütliche Gehen durch Wald und Wiesen, versorgt dich und dein Baby mit frischer Luft und entspannt dich mehr, als die schönsten Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken. „Entschleunigung“ ist jetzt angesagt!

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2. Atme tief durch – Yoga-Atemübung für mehr Energie in der Schwangerschaft

Auch, wenn wir es im Schnitt 26.000 Mal am Tag machen- die meisten Menschen atmen falsch! Sicher merkst auch du schon, wie du selbst bei den einfachsten Bewegungsabläufen immer schneller aus der Puste kommst. Lege daher im wahrsten Sinne des Wortes eine Verschnaufpause in deinen Alltag ein und atme mal wieder richtig tief durch. Kontrollierte Atemübungen aus dem Yoga, sogenannte Pranayamas, helfen dir wieder bewusster zu atmen.

Diese Übung versorgt dich und dein Baby optimal mit neuer Energie und wichtigem Sauerstoff für eine rege Durchblutung:

Die Wechselatmung

Kleide dich bequem und mache es dir an einem ruhigen Ort in einer für dich angenehmen Sitzposition auf dem Boden oder im Sessel gemütlich. Wiederhole diese konzentrierte Atemübung mindestens vier Mal:

  • Schließe die Augen, hebe die rechte Hand und schließe mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch. Atme durch das linke Nasenloch vier Sekunden lang tief in deinen Bauch hinein. Stelle dir dabei einen Luftballon vor, der immer größer wird.
  • Öffne das rechte Nasenloch und atme durch das rechte Nasenloch acht Sekunden lang aus.
  • Halte das linke Nasenloch weiterhin geschlossen und atme durch das rechte Nasenloch vier Sekunden lang ein.
  • Öffne das linke Nasenloch und atme acht Sekunden lang durch das linke Nasenloch aus.

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Infused Water – viel Trinken leicht gemacht!

Natürlich weißt du, dass du als Schwangere gesund essen solltest, auf welche Lebens- und Genussmittel du verzichten musst. Zugegeben: mindestens 2,5 Liter stilles Wasser am Tag zu trinken, kann einem auf Dauer ganz schnell zu den Ohren rauskommen.

Mit ein paar Lebensmitteln, die du vielleicht sowieso Zuhause hast, kannst du den faden Wassergeschmack im Handumdrehen ganz vielfältig aufpeppen. So kannst du eine große Karaffe mit herkömmlichen, stillem Mineralwasser oder gefiltertem Leitungswasser immer wieder nach Lust und Laune mit neuen Geschmäckern „tunen“:

Fruchtige Varianten:

Fülle eine große Karaffe mit Mineralwasser und gebe nach Geschmack ein paar Spritzer frischgepressten Zitronen-, Limetten- oder Orangensaft hinzu. Zitrusfrüchte helfen zugleich prima gegen Übelkeit. Im Sommer schmecken Melone und Himbeeren super erfrischend. Für die Winterzeit eignen sich ein paar Scheiben Birne oder Apfelstückchen ganz hervorragend.

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Aus dem Kräutergarten:

Frische Minz- oder Basilikumblätter, ein Zweig Rosmarin oder Thymian, aber auch ein paar Scheiben geschälter Ingwer, verleihen deinem Wasser eine milde und belebende Würze.

Deftiges Gemüse:

Auch mit geschälten Sellerie- und Fenchel-Streifen oder ein paar Scheiben Salatgurke, lässt sich das Wasser delikat verfeinern.

4. Übelkeit und Sodbrennen natürlich bekämpfen mit Tiefkühlfrüchten und Mandeln

Gegen die berühmte Morgenübelkeit solltest du ab sofort immer einen Beutel mit gefrorenen Früchten in deiner Kühltruhe als Vorrat haben. Ob Himbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren – wenn dir an manchen Tagen so schlecht sein sollte, dass du gar nichts mehr essen kannst, so kannst du immerhin ein paar gefrorene Früchte lutschen und bekommst doch noch deine tägliche Vitamindosis, zugleich hilft es gegen die Übelkeit.shutterstock_468234590_800x500

Auch Sodbrennen ist leider eine recht häufige und unangenehme Begleiterscheinung in der Schwangerschaft. Hier schafft die Mandel schnell Abhilfe. Einfach fünf Mandelkerne langsam zu einem richtigen Brei zerkauen und runterschlucken. Der Mandelbrei umhüllt die nervige, aufsteigende Magensäure und dir geht es im Nu besser.

5. Die Müdigkeit vertreiben und Energietanken

Wenn du mit Babybauch in Bewegung bleibst, wird sich das in vielerlei Hinsicht positiv auf dein Wohlbefinden auswirken. Regelmäßige Fitnessübungen in der Schwangerschaft unterstützen deinen Körper während der üblichen Gewichtszunahme und helfen ihm, sich auch nach der Geburt wieder schneller zu regenerieren. Zudem sorgt Sport nachweislich auch für bessere Stimmung und fördert einen gesunden Schlaf, was beides für eine werdende Mama sehr wichtig ist.

Mit dieser Yoga-Übung aus der Keleya App, kannst du dein ganzheitliches Wohlbefinden in der Schwangerschaft ganz leicht Zuhause steigern und rundum fit und ausgeglichen bleiben:

6. Knüpfe Freundschaften – lerne andere werdende Mütter kennen

Deine kinderlosen Freunde können die ganzen Mama-Baby-Themen schon nicht mehr hören? Nutze Geburtsvorbereitungskurse nicht nur um sportlich aktiv zu werden, sondern auch, um neue soziale Kontakte zu knüpfen. Hier begegnest du Gleichgesinnten und kommst von Themen über Mittelchen gegen Schwangerschaftsstreifen, exotische Heißhungergelüste und andere Dinge, die nur Schwangere verstehen, leicht ins Gespräch. Von früh geknüpften Mama-Freundschaften profitiert übrigens auch dein Baby, das später direkt den ein oder anderen Spielfreund sicher hat. Das gemeinsame Erlebnis des Mutterwerdens schweißt zudem enorm zusammen.

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7. Stimmungsschwankungen einfach wegschreiben: –  führe ein Schwangerschaftstagebuch

Gegen die Stimmungsschwankungen in deiner Schwangerschaft, hilft neben Schokolade noch etwas: Ein Tagebuch. Notiere dir fortan alle, auch dich bedrückende Gedanken in einem Schwangerschaftstagebuch. Sich etwas einfach mal von der Seele zu schreiben, verschafft wieder mehr Klarsicht.

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Es gibt wunderschön gestaltete Schwangerschaftstagebücher, die zum Beispiel schon einen Kalender mit unterteilten Schwangerschaftswochen haben oder Platz für Ultraschallbilder zum Einkleben bieten. Eine schöne Idee neben den schweren Gedanken auch die schönen Momente, von denen es auch nicht zu wenige geben sollte, an einem sicheren Ort aufzubewahren.

Nadja Tietdtke, Mama Hamburg

Autorin: Nadja Tiedtke, Mama eines einjährigen Sohnes und Journalistin mit eigenem Blog.

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