5 Gründe, jetzt sofort mit Beckenboden-Training zu starten

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Wir alle wissen, wo der Beckenboden sitzt. Ernst nehmen Frauen den Muskelkomplex aber erst, wenn im Laufe der Schwangerschaft erste Beschwerden wie häufiger Harndrang oder Blasenschwäche auftreten.
 

Es ist nie zu früh oder zu spät für Beckenboden-Training

„In der Schwangerschaft und nach der Geburt ist der Beckenboden besonderen Belastungen ausgesetzt. Durch das Gewicht des Kindes und die hormonelle Umstellung kann es zu Schwächen und Problemen kommen. Wie stark sich die Belastungen auswirken, hängt auch vom ‚Trainingszustand‘ vor der Schwangerschaft ab. Daher ist es eigentlich nie zu früh oder zu spät, dass Frauen sich intensiv mit ihrem Beckenboden und dem entsprechenden Training auseinander setzen,“erklärt Sonja Soeder, Physiotherapeutin am Deutschen Beckenbodenzentrum und Expertin bei keleya, einer Schwangerschafts-App, die vor allem mit einem Rückbildungskurs mit Beckenbodentraining konkrete und fundierte Unterstützung liefert. 
 

Beckenbodentraining für die „tote“ Zeit im Alltag

Um möglichen gesundheitlichen Problemen entgegenzuwirken, empfiehlt Soeder regelmäßiges Beckenbodentraining. „Es gibt viele Übungen, die Frauen im Alltag durchführen können, um den Beckenboden zu stärken. Dazu gehören beispielsweise auch schon das richtige Sitzen, Stehen, Bücken und Heben.“

Für die „tote“ Zeit im Alltag, wie etwa das Zähneputzen, das Warten auf die Kaffeemaschine oder an der Ampel, gibt es einfache Übungen, die leicht in den Alltag integriert werden können. Dazu gehören das kontrollierte Strecken auf die Zehenspitzen oder im leichten Ausfallschritt vor und zurück zu wippen. Aber auch das aufrechte Stehen, beim Bücken in den Ausfallschritt zu gehen statt in die Hocke oder sich direkt einfach nach vorne zu beugen, schonen und stärken den Beckenboden gleichzeitig. Auch im Sitzen kann der Beckenboden von außen unbemerkt abwechselnd angespannt und bewusst locker gelassen werden. Eine effektive Übung, die sich auch perfekt für den Schreibtisch oder die Bahn- oder Busfahrt eignet.

 

­5 Gründe noch heute mit dem Beckenbodentraining zu starten:

  1. Verbesserung der Blasenkontrolle: Ein starker Beckenboden kann helfen, Inkontinenzprobleme zu reduzieren oder zu verhindern. 
  2. Unterstützung während der Schwangerschaft: Ein starker Beckenboden kann helfen, die Geburt zu erleichtern und das Risiko von Verletzungen während der Geburt zu reduzieren.
  3. Verbesserung der sexuellen Gesundheit: Ein starker Beckenboden kann helfen, die sexuelle Empfindlichkeit und das Vergnügen zu erhöhen.
  4. Vorbeugung von Prolaps: Ein starker Beckenboden kann helfen, das Risiko von Prolaps (Absenkung von Organen im Beckenbereich) zu reduzieren.
  5. Verbesserung der Haltung und Stabilität: Ein starker Beckenboden kann helfen, die Haltung und Stabilität des Körpers zu verbessern und Rückenschmerzen zu reduzieren.

 

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