Willkommen Menschenbaby, willkommen Geschwisterkind

Ein Baby verändert den Alltag in jeder Hinsicht, vor allem, wenn es als Geschwisterchen die Familienkonstellation noch einmal ganz neu aufstellt. Hier findest du drei wichtige Tipps für den Familienalltag und die älteren Geschwisterkinder.
Tipps für den Familienalltag

📖 Das erwartet dich im Artikel:

Nun liegt es in deinem Arm und du wiegst es sanft hin und her. Dein Baby! Ihr habt eure Geburtsreise gemeistert und die Familienkonstellation verändert sich damit noch einmal grundlegend. Denn nicht nur dein Baby liegt in deinen Armen, sondern vielleicht auch sein älteres Geschwisterkind, das nun vielleicht ganz viel kuscheln möchte. 

Ein Baby verändert den Alltag der Familie

Die sensible Phase nach der Geburt birgt vor allem für Eltern, die bereits ein Kind oder mehrere Kinder haben, viele Herausforderungen. Da stehen einige offene Fragen im Raum: Wie wird das ältere Geschwisterkind auf das Baby reagieren? Wird es liebevoll oder eifersüchtig sein? Wie werden wir unsere neuen Rollen finden und durch diese aufregende und doch manchmal stürmische Zeit kommen? Und auf einmal ist da vielleicht gar nicht mehr die Zeit genauer über all das nachzudenken und Antworten zu finden, denn du steckst bereits mitten drin: im Abenteuer Familie.

Was das Geschwisterkind jetzt braucht

Ganz klar ist, dass du als Mama bestimmt eine wichtige Bindungsperson für dein älteres Kind bist. Du gibst ihm Sicherheit, bietest ihm eine vertraute Umgebung und ihr habt eine Bindung zueinander, die gerade jetzt so unglaublich wichtig ist. Das soll in keinem Fall Druck bei dir aufbauen, denn den verspürst du bestimmt schon genug. Nimm Erwartungen raus wo du kannst, denn du musst nicht perfekt zu sein oder etwa alle Bedürfnisse erfüllen. Immerhin bist du Mama und keine Maschine. Doch vielleicht braucht es in der nächsten Zeit etwas besondere Aufmerksamkeit für dein älteres Kind. Gar nicht so einfach, direkt nach der Geburt oder auch später mit Kleinkind.

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3 hilfreiche Tipps, für das Leben mit Baby und älterem Geschwisterkind 

Deshalb kommen jetzt für dich 3 wertvolle Tipps, die du als Inspiration für euren Familienalltag verwenden kannst.

  1. Nimm dein Kind in den Arm. Nimm es einfach ganz nah zu dir und überhäufe es mit deiner körperlichen Nähe, bis es randvoll gefüllt ist mit Liebe von dir. Es braucht oftmals nicht stundenlange Spielanimation, sondern manchmal einfach einen Moment der ungeteilten Aufmerksamkeit von dir, welche die aus den Fugen geratene Welt wieder ins Lot bringt.
  2. Bereite eine Schatzkiste mit einigen besonderen Spielsachen vor. Vielleicht legst du ein tolles Buch hinein, ein Puzzle, ein Aufkleberheft, ganz besondere Stifte oder die Muschelsammlung aus dem letzten Urlaub. Die Schatzkiste könnt ihr immer hervorholen, wenn du gerade alle Hände voll zu tun hast und einen Augenblick überbrücken musst, bevor du dich um dein älteres Kind kümmern kannst. So hat dein älteres Kind eine Beschäftigung, wenn du zum Beispiel gerade stillst oder aber das Baby in den Schlaf begleitest.
  3. Bitte deine Besucher, die zum Babywatching kommen wollen, nicht den x-ten Babybody mitzubringen, sondern stattdessen deinem älteren Kind Zeit zu schenken. Diese exklusive Aufmerksamkeit wird dein älteres Kind genießen, während du ganz in Ruhe bei deinem Baby sein kannst. Klare Kommunikation im Vorfeld hilft hier deutlich weiter!

Autorin: Katrin Michel

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Willkommen Menschenbaby, willkommen Geschwisterkind

Das Wochenbett ist eine ungemein wichtige Phase für deine Rückbildung. Du hast eine Wunde in der Größe eines Tellers in dir. Nur weil man sie nicht sehen kann, bedeutet es nicht, dass sie nicht da ist und keine Zeit zum Heilen braucht. Der Fokus liegt also auf viel Ruhe, körperlichem Schonen, ganz viel Entspannung und direktem Hautkontakt mit deinem Baby. 

Tipps für den Familienalltag

Wir haben für dich einige generelle Tipps zusammengestellt, die wir dir ans Herz legen wollen:

  • Schlafe, wenn dein Baby schläft! Alles andere, wie Haushalt und Co. ist dann erst einmal unwichtig und kann warten.
  • Liege generell so viel wie möglich und das auch gern in der Bauchlage, um deinen Bauchraum zu entlasten. Sollte das nicht funktionieren oder unangenehm für dich sein – probiere es gerne mit einem Handtuch unter deinen Brüsten aus. Oft können sie schmerzen oder wund sein vom Stillen.
  • Lasse dich verwöhnen und bitte um Unterstützung deines Umfelds. Du bist schon jetzt eine Superheldin, aber auch Wonder Woman braucht ab und an mal etwas Support von außen. Frag Freunde, Nachbarn, Bekannte und Familie nach Hilfe bei alltäglichen Dingen, wie Einkaufen, Wäsche waschen oder auch die Betreuung von Geschwisterchen.
  • “Unten ohne” ist der heiße Trend für die ersten Wochen. Mit etwas Luftigkeit im Schritt können die Wunden besser heilen. 
  • Direkter Hautkontakt ist für dich und dein Baby jetzt absolut wichtig und das Beste, um die Bindung zu stärken. Integriere ganz viele Kuscheleinheiten zu zweit (oder dritt) auf der Couch. Auch Augenkontakt und Sprechen mit deinem Baby sind optimal für das Bonding zwischen euch.

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